
Wer & Was steckt hinter dieser Idee?
Da ich im Gespräch mit betroffenen Eltern feststelle, dass alle denselben Leidensdruck haben, jedoch sich nicht austauschen können, ist mein Projekt der Austauschgruppe entstanden.
Die Resonanz zeigt grosse Dankbarkeit und Wertschätzung für dieses Angebot im St.Galler Rheintal, was mich natürlich von Herzen freut.
​Entscheidend ist gegenseitiger Respekt und Diskretion.
Mein Bild dieser Gemeinschaft:
Gleichgesinnte, mit demselben Leidensdruck und tagtäglichen Herausforderungen, dürfen ihre Geschichten erzählen - nach dem Motto "Alles darf, nichts muss". Dabei darf jede/r preisgeben, was er möchte. Es ist ein geschützter Rahmen, wo Privates in dem Raum bleibt.
Wir schätzen und respektieren uns gegenseitig mit dem Wissen, dass wir alle einen schweren Weg hinter und viele auch noch vor uns haben.
Es darf emotional sein, ehrlich und echt.
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Dieser Raum dient dafür, zu spüren "Ich bin nicht allein". Zu sehen, wie viele genau an demselben Punkt stehen. Von denen Hoffnung und Motivation zu schöpfen, die schon weiter sind. Fragen stellen zu dürfen, die auf offene Ohren stossen und wohlwollend beantwortet werden. Hilfreiche Fachstellen & Tipps austauschen, damit nicht jeder nochmal dieselben Umwege gehen muss. Wie umgehen mit dem eigenen Kind, dem schwierigen Setting Schule oder dem alltäglichen Wahnsinn zu Hause. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Jeder Elternteil, der sich öffnet, wird gesehen und so genommen, wie er und seine Situation ist. Und vielleicht entstehen sogar Freundschaften oder Vernetzungen untereinander - aus demselben Dorf oder mit Kindern im selben Alter und gleichen Herausforderungen.
Mein Name ist Anja. Ich bin doppelt betroffen. Mindestens eines meiner Kinder zeigt starke Anzeichen von ADHS. Dies stellt unseren Alltag täglich vor grosse Herausforderungen. Derzeit sind wir im Abklärungsprozess.
Je mehr ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr denke ich, selbst betroffen zu sein. Jedoch nicht hibbelig im Aussen, sondern im Innern - 1000 Gedanken, die keinen Ausschaltknopf haben, Ideen, Projekte und brennende Leidenschaften.
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Ich sehe meine Rolle als Moderation dieser Austauschgruppe.
Du darfst so kommen, wie du bist und teilen, was du magst.
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Grosse Visionen von Projekten schwirren in meinen Gedanken, die euch Eltern wie auch eure so sensiblen, feinfühligen Kinder in einem geschützten Rahmen begleiten werden. Mein Herzensanliegen dabei ist, dass sich unsere Kinder Richtig fühlen dürfen. Denn sie sind nicht falsch und schon gar nicht krank, sondern einfach anders. Einzigartig. Besonders. Und sie lassen uns täglich spüren, dass wir genau hinschauen dürfen. Die Welt aus einer anderen Perspektive sehen lernen.
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Welche Projekte ich bereits in Planung habe und was ich noch alles verwirklichen will - davon lasse ich euch beim ersten Treffen teil haben. Mein Herzenswunsch ist, dass du als Elternteil eines Kindes, das ADHS zu haben scheint (egal ob mit oder ohne Diagnose), dich willkommen und aufgefangen fühlen darfst. Du bist nicht allein! Wir sind ganz viele und es sind bestimmt noch viel mehr, welche sich erst nach und nach melden werden. Ich freue mich aus tiefstem Herzen, dich kennenlernen zu dürfen, dir den Raum zu halten, dich zu spüren und zu sehen, wie vielleicht das ein oder andere Problem deines Alltags ein bisschen kleiner werden darf - da wir uns alle gegenseitigen Halt geben. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft, in der jeder einzelne im Rahmen der Möglichkeiten Unterstützung finden darf - dass wir unsere Kinder besser verstehen lernen und ein harmonischeres Familienleben erlebt werden darf.
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